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Polyamid-Konditionierung

KlimaSYStems-Konditionierzellen

Fleckfreies Konditionieren und gleichmäßige Feuchteverteilung bis zum Kern sind die Vorteile der Konditionierzellen.
Einfaches Handling ist ein weiterer Pluspunkt.

Die Anlage wird palettenkorbweise beschickt und nach dem Vorgang völlig trocken entnommen.

Der Vorgang besteht aus drei Phasen:
  1. Aufheizphase des PA
  2. Konditionierung des PA
  3. Abkühlung des PA

Alle Phasen können über ein Zeitrelais gesteuert werden und je nach Menge und Wandstärke des PA individuell eingestellt werden.

Für weitere Informationen Stehen wir Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.
Gerne führen wir eine Probekonditionierung durch.

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Modulare Konditionierungsanlage

Die projektgemäß geplanten Arbeiten zum Verfahren sowie zur Modularen Konditionierungsanlage von Halbzeugen und Fertigteilen sog. Konstruktionswerkstoffe auf Polyamidbasis, vorrangig für automotive Anwendungen konnten plangemäß und erfolgreich im Kooperationsprojekt realisiert werden.
Insbesondere in der Sicherstellung und Reproduktion des durchgängigen Konditionierverfahrens unter dem Gesichtspunkt des Fahrens von diversen Polymeren, Polyamid Compounds oder auch verstärkten Polyamiden bzw. Verbünden, war eine technisch anspruchsvolle Aufgabenstellung gegeben. Diese Stoffe stellen eigene Anforderungen an das Verfahren, für gängige Typen waren Algorithmen zu erarbeiten, die ein effektives konditionieren nach den Vorschriften des Herstellers ermöglichen. Es war absehbar, dass einige Verwender keine Vorschriften, etwa für PTFE- Polyamid- Compounds vorgeben konnten, hier waren aufgrund allgemeiner Vorgaben, Pflichten abzuleiten und demgemäß in der Verfahrensentwicklung zu verfolgen und konstruktiv umzusetzen, dies wird anordnungsseitig im folgenden Bild visualisiert.

Konditionierungsanlage

Es wurde eine durchgängige Modularität der späteren Baureihen von Beginn an bei Erfüllung vielfältiger, hochgesteckter, da insbesondere Variantenreicher Konditionieraufgaben geschaffen.

Es wurde eine begehbare Klimazelle projektgemäß entwickelt und konstruiert/erprobt, die für die weichmachende Nachbehandlung von Polyamid-Gußteilen (PA-B) geeignet ist.

Die konstruktive Umsetzung zeigen die beigefügten Zeichnungen Konditionierzelle und Ausschnitte.

In ihr kann in wenigen Stunden eine volle Tagesproduktion besonders schonend auf einen Wassergehalt von 1 bis 3 % (Gewichtsanteil) konditioniert werden. In einem Feuchteklima von über 40 °C und über 80 % relative Luftfeuchte dringt das Wasser nicht nur bis unter die Oberfläche, sondern nach und nach bis zum Kern vor.
Dieser Prozess kann bei dickwandigen Formstücken erst Wochen nach der Behandlung zum Abschluss kommen. Die Behandlungszeit stützt sich auf Erfahrungswerte und ist abhängig von Werkstoffart, geometrischer Form, Ausgangs- und Endwassergehalt des Bauteils. Auf diese Weise behandelte Bauteile aus Polyamid bleiben konstant in mechanischer Festigkeit und Maßhaltigkeit. Selbst jahreszeitliche Klimaschwankungen beeinflussen diese Eigenschaften nicht mehr nennenswert.

Das absorbierte Wasser wird selbst in trockenen Klimaten nur sehr langsam wieder abgegeben.
Das Bild zeigt eine fertige Zelle im Schema, die noch weiter zu entwickeln war.


fertige Zelle

Gegenüber anderen Behandlungsverfahren werden die Teile besonders schonend konditioniert.

So werden hohe Temperaturen, die die Grenzen des Materials übersteigen können, vermieden. Das Wasser kann so gleichmäßig in das Formteil eindringen, dass vor allem bei faserverstärkten Teilen eine Änderung von Farbe und Oberfläche sicher vermieden wird.

Die günstige Art der Beschickung ermöglicht eine gleichmäßige Belüftung der Teile ohne Taupunktunterschreitung.

Es wird über den Marktzugang das Konzept vorgestellt und Partnerschaften sollen Kräfte bündeln, für das Vorhaben unmittelbar wird ein Inforückfluß gewährleistet.

» Die Konditionierung als PDF-Datei