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Brandschutz bei Lithium- Ionen-Großspeichern in VDI Nachrichten 42 (2021)

Der Deutsche Speicher-Branchenverband BVES (Berlin) adressiert die Sicherheit und den Brandschutz von Großspeichern mit Lithiumbatterien, dazu ein Fachbeitrag der VDI Nachrichten, den auch der Nordhäuser Tim Schäfer (Envites Energy) unterstützt …

Brandschutz bei Lithium- Ionen-Großspeichern

Quelle: VDI Nachrichten Nr. 42- 2021

  • Sicherheit: Der Speicher-Branchenverband BVES hat den ersten Leitfaden zum Brandschutz für große Lithium-Ionen-Speicher vorgelegt. Feuerwehr- und Versicherungsverbände stehen dahinter.
  • Tim Schäfer (Envites Energy) unterstützt „selbstlöschende“ Systeme mit Umweltschutz


In den aktuellen VDI Nachrichten Nr. 42 geht es auch um den Brandschutz bei Lithium-Ionen-Großspeichern, einen Artikel von Alexander Morhart, der vor dem Hintergrund eines ersten Leitfadens dazu, den der Speicher-Branchenverband BVES, das bedeutende Thema Brandschutz von Lithiumbatterien adressiert.

Tim Schäfer, Geschäftsführer des Umwelttechnik- und Brandschutzsystemherstellers Envites Energy aus Nordhausen/Harztor, arbeitet seit vielen Jahren in Normungsgremien zum Beispiel des VDE mit und war nicht an der Erstellung des Leitfadens beteiligt.
Um eine Einschätzung gebeten, bezeichnete er das Werk als „gutes Kompendium, welches auch zu einer technischen Regel erhoben werden oder in die Normung (...) eingehen kann“.
Schäfer hob besonders die Empfehlung hervor, Tests zur Wirksamkeit des Brandschutzes durchzuführen. Er sagte allerdings auch: „Der beste Großspeicher löscht sich gegebenenfalls selbst und setzt in diesen Fällen auch keine Gifte (Rauch etc.) frei.
Es braucht die Feuerwehr dann nur zur Nachsorge – oder den technischen Service des Herstellers.“

Mit Verweis auf Testergebnisse des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW) in Ulm rät Schäfer in einem konkreten Beispiel  zu trockenem Heißschaum. Der habe einen starken Kühl- und Stickeffekt, bette neutralisierend Abgase und Rauch ein und behindere oder stoppe die thermische Kettenreaktion und einen Druckaufbau. „Es entsteht kaum Abflüssigkeit.

Das Aufstellungsgebäude muss in der Regel nicht einmal renoviert werden.“ Im Vergleich seien außerdem die Kosten geringer. „Wir empfehlen nicht, bei Großspeichern mit Wasser zu löschen, denn dies kann zusätzliche Risikomomente hervorbringen; nämlich Kurzschlüsse, Nebenreaktionen und Umweltbelastung.“ Nicht zuletzt ist die Frage des belasteten Löschabwassers mit dessen Rückhaltung und Entsorgung ein wichtiger Aspekt in Fragen Kosten und Umweltschutz.

Quelle: www.ingenieur.de, VDI-Nachrichten 42. (2021) C*

 

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